Warum 5 % Mietrendite ein schlechtes Investment sein können
Viele Investoren schauen beim Immobilienkauf nur auf eine einzige Kennzahl: die Bruttomietrendite. Sie ist schnell gerechnet und klingt greifbar — aber sie sagt nur einen kleinen Teil der Wahrheit.
Eine Immobilie mit 5 % Bruttorendite kann sich schlechter entwickeln als eine mit 3,5 %. Nämlich dann, wenn:
- die Instandhaltungskosten deutlich höher sind (Altbau, Sanierungsstau),
- die Finanzierung ungünstiger ausfällt (Zins, Tilgung, Eigenkapital),
- steuerliche Vorteile wie die AfA nicht sauber genutzt werden,
- die Tilgung den laufenden Cashflow stärker belastet.
Die entscheidende Frage
Die entscheidende Frage ist nicht, wie hoch die Rendite heute ist, sondern: Wie entwickelt sich dein Vermögen nach 10, 20 oder 30 Jahren? Dafür musst du mehrere Faktoren zusammen betrachten, nicht einzeln:
- Cashflow vor und nach Steuern
- Steuerersparnis durch Abschreibung (AfA)
- Eigenkapitalrendite inkl. Tilgung
- Wertentwicklung der Immobilie
- Restschuldentwicklung über die Zinsbindung hinaus
Genau diese Faktoren solltest du vor jedem Kauf durchrechnen. Viele Investoren tun das noch mit Excel — und übersehen dabei schnell Zusammenhänge oder verrechnen sich bei der Steuerwirkung.
Eine gute Immobilie wird nicht gekauft. Sie wird berechnet.
Tipp: Trage die Eckdaten deines nächsten Objekts einmal in den kostenlosen Rechner auf der Startseite ein — er zeigt dir Cashflow vor und nach Steuern, Eigenkapitalrendite und Beleihungsauslauf in einem Durchgang.
Viele Grüße
Marvin · Dein Immo Tresor
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Hinweis: Rechenbeispiele sind illustrativ und hängen von deinen konkreten Werten ab. Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und stellt keine Steuer-, Rechts- oder Anlageberatung dar.